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PRO DEM e.V.

Bremer Straße 7
28816 Stuhr-Brinkum
Telefon: 0421 - 898 33 44

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Bürozeiten:
Mo. bis Fr. 9:00 - 16:00 Uhr

Leitbild PRO DEM e.V. Stuhr Weyhe

(in Anlehnung an die Deutsche Alzheimer Gesellschaft)

"Mit Kompetenz Altenhilfe gestalten!"

1. Wer sind wir

Im Jahre 1997 von der Ärzteschaft in Stuhr und Weyhe gegründet, ist der gemeinnützige Verein seitdem bemüht, vernetzte Strukturen zur Früherkennung von Hilfebedarfen und deren Integrierter Versorgung in unserer Region aufzubauen. Bei uns engagieren sich nach Möglichkeit Betroffene und Angehörige zusammen mit geschulten Ehrenamtlichen und kompetenten Hauptamtlichen verschiedener Berufsgruppen.
Wir finanzieren uns als gemeinnützige Organisation aus Mitgliedsbeiträgen, Spenden, Geldern der Öffentlichen Hände, zweckgebundenen Fördergeldern und Leistungsentgelten für unsere Betreuungsangebote.

2. Was uns bewegt

In unserer Funktion als Senioren- und Pflegestützpunkt Niedersachsen (SPN) und Senioren Service Büro (SSB) in den Gemeinden Stuhr und Weyhe sind wir Anlaufstelle für alle Senioren. Die Anliegen der Ratsuchenden sind sehr unterschiedlich.Oftmals stellt sich als Nebeneffekt heraus, dass ein dementieller Prozess im Hintergrund stehen könnte. Die große und steigende Zahl der Erkrankten, die vielen Jahre des Krankheitsverlaufs einer Demenz und die große Belastung für die Betroffenen und ihre Familien sind ein gesamtgesellschaftliches Problem, das vielen nicht bewusst ist. Die Betroffenen haben ein Recht auf rechtzeitige Diagnostik, Behandlung, umfassende Versorgung und Begleitung sowie eine angemessene gesellschaftliche Teilhabe. Wir lassen Ratsuchende unserer Region nicht allein.

3. Wodurch wird unser Handeln geleitet

Die Alzheimer Krankheit zum Beispiel ist eine fortschreitende hirnorganische Erkrankung, die zurzeit nicht heilbar ist. Sie ist die häufigste Form einer Demenzerkrankung und hat eine lange verborgene vorklinische Phase. An deren Ende reagiert der Betroffene - ähnlich wie bei anderen Hilfebedarfen - mit Rückzug. Die Diagnostik kommt in unserem Medizinbetrieb derzeit wenigstens 3 Jahre zu spät. Andererseits zeigt die heutige Studienlage, dass Frünintervention hilfreich ist. Die Begleitforschung unserer Arbeit in den ersten Jahren hatte ergeben, dass wir mit unseren sozialen Angeboten in der Lage sind, den Krankheitsprozess abzubremsen. Wir haben dabei gelernt, dass wir nur gemeinsam stark sind. Unsere Chancen, etwas zu bewirken, steigen mit dem Grad der Zusammenarbeit der Unabhängigkeit unseres Tuns.

4. Was sind die Ziele unserer Arbeit

Ansprechen wollen wir alle Menschen der Region.

Unsere Zielgruppen sind:

  • Hilfe- und pflegebedürftige Senioren
  • Chronisch psychisch erkrankte Senioren
  • Menschen mit Demenz
  • Ehrenamtliche Interessierte

Das Hauptziel ist darauf hinzuarbeiten, dass alle Hilfe- und Pflegebedürftigen mit und ohne Demenz möglichst lange selbstbestimmt in ihrem häuslichen Umfeld leben können.

Dafür ist es unabdingbar, dass ein Beratungs,- Hilfe- oder Pflegebedarf früh erkannt wird, damit eine rechtzeitige Intervention erfolgen kann.

Durch unterschiedliche Unterstützungsmaßnahmen, kann eine hohe Lebensqualität für den Betroffenen, die Familie und das soziale Umfeld erreicht werden.

Unser weiterer Auftrag und Wunsch ist, dass Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen in unserer Gesellschaft akzeptiert sind und sich wohl fühlen können.

Frühzeitiges Erkennen einer dementiellen Erkrankung wird nur in einem möglichst großen ambulanten Team ermöglicht. Es müssen Angehörige, Ärzte und deren Mitarbeiterinnen, Angehörige der anderen Gesundheitsberufe, die Pflege, soziale Dienste und engagierte und geschulte Mitbürger möglich eng vernetzt zusammenarbeiten. So können Risiken und erste Anzeichen eines Hilfebedarfes oder einer Demenz rechtzeitig erkannt werden.

Aus diesem Grund wurde von PRO DEM e.V. ein Quartierskonzept entwickelt, mit den Gemeinden Weyhe und Stuhr umgesetzt und so die ehrenamtlichen "Ansprechpartner der Nachbarschaft" u.a. als "Frühwarnsystem über den Gartenzaun" miteinbezogen.

Durch dieses Zusammenwirken soll auch erreicht werden, das Stigma der Erkrankung zu minimieren und die realen Chancen, die Lebensqualität der Betroffenen zu verbessern, in den Vordergrund zu rücken.

5. Was wir leisten können

Wir bieten persönliche Beratung und Unterstützung, geben Entscheidungshilfen und vermitteln Wissen in den Beratungsstellen, in der Häuslichkeit und in Gruppen.

Unsere Kernkompetenzen sind also:

  Beratung   Unterstützung   Entlastung   Förderung des Ehrenamts  

 

6. Unsere besondere Kompetenz

Das Wissen unserer geschulten Ehrenamtlichen, sowie die Fachkompetenz verschiedener Berufsgruppen und die Erfahrung der Ratsuchenden und Angehörigen stehen bei PRO DEM e.V. nebeneinander und verbinden sich. Dieses Miteinander garantiert, dass wir in unserer Arbeit nahe am Betroffenen sind.

"Nach einem Vorschlag von Dr. med. E. Hesse, in den PRO DEM-Gremien diskutiert; am 17.03.2015 in der Jahreshauptversammlung verabschiedet."

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